Wiedereröffnung des Restaurants im Congress-Centrum Stadtgarten am 1. Juni

Alles neu: Küche, Restaurant, Name und Konzept !

10 Monate wurde intensiv geplant, saniert, modernisiert und grundlegend umgebaut. Jetzt ist es soweit. Am 1. Juni wird das Restaurant im CCS wieder eröffnet. Unter neuer Leitung, in neu gestalteten Räumen, mit einem in Schwäbisch Gmünd bislang einzigartigen Konzept und mit neuem Namen: GRIEN.

Küche und Restaurant über 25 Jahre im Dauerbetrieb - da war Handlungsbedarf dringend geboten. Obwohl ständig gepflegt und gewartet war der Verschleiß der Küchentechnik unübersehbar. Auch das Restaurant war in die Jahre gekommen und die sanitären Anlagen bedurften dringend einer Erneuerung. Aktuelle Hygieneverordnungen waren in der Küche nicht mehr realisierbar, Böden, Decken und Wandbeläge waren einfach abgewirtschaftet, es wurde immer schwieriger, die Bausubstanz zu erhalten. Eines war klar: Es muss saniert werden. Denn in dem Zustand war die Gastronomie nicht mehr fähig, im Wettbewerb mit anderen Hallen, die meist einen 10- bis 15- jährigen Sanierungszyklus haben, zu bestehen. Aber in welchem Umfang? Es standen mehrere Optionen zur Diskussion, unabhängig von der Pächter-Situation. Bleibt das Restaurant - und wenn - in welcher Ausrichtung, was wird aus dem Rokoko-Schlösschen oder gibt es künftig nur noch eine Hallen-Bewirtschaftung bei Tagungen? Für eine zukunftssichere Entscheidung war eine tragfähige Evaluierung unerlässlich. Wolfram Hub, Leiter des CCS, wandte sich deshalb an Ingo B. Wessel, Geschäftsführer des „Konzeptbüros“ aus München, spezialisiert auf Bewertungen und Neukonzeptionen für Gastronomiebetriebe in Kultur-, Unternehmens- und Veranstaltungsimmobilien in ganz Europa. Gemeinsam erarbeiteten sie zuerst eine qualifizierte Standortbewertung und in der Folge ein neues Konzept. Das Ergebnis war eindeutig: Der Bedarf ist da. „ Dabei haben wir es uns nicht leicht gemacht“  betont Hub.

Die Stadtverwaltung, der Gemeinderat und die CCS-Leitung beschlossen daraufhin, nach gründlicher Prüfung, eine Komplettsanierung.

Also wurde der gesamte Gastronomiebereich nachhaltig umstrukturiert, an aktuellste Anforderungen angepasst und nach optimalen Betriebsabläufen ausgerichtet. Die technische Ausstattung wurde auf den neuesten Stand gebracht, aber auch vieles nach gründlicher Überholung wieder verwendet. So fand der große, sehr leistungsstarke Küchenblock einen neuen Standort und kommt wie bisher bei Kongressen oder Unternehmensfeiern mit hohem Gästeaufkommen zum Einsatz, bei denen bis zu 1500 Personen bekocht werden. Für das Restaurant, nun für 130 Gäste ausgelegt, gibt es eine neue Küche an neuem Platz: Direkt im Restaurant, offen, voll einsehbar.

Das Bauvolumen beläuft sich auf 2,9 Millionen, die umbaute Fläche beträgt 1930 qm, der insgesamt umbaute Raum umfasst 4870 cbm. Alle Beteiligten zeigen sich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Wolfram Hub: „Wir konnten damit ein Konzept realisieren, das dem Stadtgarten für das Kongress- und Eventgeschäft einen echten Wettbewerbsvorsprung sichert. Jetzt sind wir für die nächsten 20 Jahre wieder bestens aufgestellt“. Sein  besonderer Dank geht an Gisela Bader und ihr Team vom Hochbauamt der Stadt. „Was da geleistet wurde war echt toll“ sowie an Peter Jung vom Architekturbüro Heckmann und Jung - nach deren Plänen das Congress-Centrum gebaut wurde - für die souveräne Planung und Bauleitung.

Ab Beginn der Umbauarbeiten war Ralph Hilse, der neue Pächter,  in den Prozess integriert. „Das ist der Traum jedes ambitionierten Gastronomen. Für Schwäbisch Gmünd bietet sich hier nun eine völlig eigenständige, bislang einmalige, kulinarische Ergänzung“.

Die Veränderungen sind offensichtlich. Neu ist der Name. GRIEN. Benannt nach Hans Baldung, genannt Grien (1484 – 1545), ein Sohn der Stadt, Dürerschüler und maßgeblicher, einflussreicher Künstler seiner Zeit. Ralph Hilse zur Namenswahl: „ GRIEN, altdeutsch für Grün, zeichnet sich als Brückenschlag zum Park und der kulinarischen Vielfalt, die mit Kräutern und frischesten Zutaten sich hier ein Stelldichein gibt“. Neu ist die Gestaltung und Möblierung. Hell, freundlich, modern, das Flair ist großstädtisch. Verantwortlich dafür zeichnet Innenarchitektin Birgit Stiletto. Neu ist die Bar, die, zentral positioniert, die beiden Ebenen des Restaurants verbindet und neu ist der dezent integrierte Rollstuhl - Hebelift. Damit ist, gemeinsam mit den neuen Sanitäreinrichtungen, endlich Barrierefreiheit gegeben. Neu ist die offene Küche, die geradezu einlädt, in die Töpfe zu schauen. Neu ist auch, dass gerade das sogar gewünscht ist! Neu ist die Cigar-Lounge auf der Empore mit 20 Plätzen. Damit alle Genießer auf ihre Kosten kommen. Und neu ist das kulinarische Konzept.

Ralph Hilse beschreibt es so: „Unsere Küche komponiert liebevoll leichte und kreative Gerichte mit den Produkten der Mittelmeer-Regionen. Klassische Gerichte dieser Landstriche werden hier auf eine ganz neue Art und Weise in Szene gesetzt“.

Dazu  kann der freundliche, professionell-legere Service passende Weine aus der umfangreichen Karte empfehlen, auch hier natürlich überwiegend aus dem Mittelmeerraum.

Das GRIEN versteht sich nicht als ausschließliches Speiselokal. Hilse dazu:„ Jeder Gast ist herzlich willkommen. Ob als After-Work-Location  um 17.00 Uhr auf ein Glas Wein oder einen Cocktail,  um 19.00Uhr, Dining-Time, für ein gerne selbst zusammengestelltes Menü oder um 22.00 Uhr für relaxtes Beisammensein in entspannter Lounge-Atmosphäre“. Neu ist auch, dass die Gäste persönlich empfangen werden, so, wie es in vielen Ländern guter Stil ist, bevor sie zu ihren Plätzen begleitet werden. All das in der gleichen Preisgestaltung wie in der Wirtschaft im Schlösschen,  in dem der kulinarischen Schwerpunkt auf der zeitgemäß interpretierten Küche des gesamten deutschsprachigen Raumes liegt. Denn Ralph Hilse bewirtschaftet mit seiner Firmengruppe Stage-Gourmet  sowohl das Congress-Centrum mit dem gesamten gastronomischen Spektrum das heute im Tagungsgeschäft gefordert ist, vom kleinen Pausensnack bei einem Seminar bis zu kompletten Menüs für bis zu 1500 Teilnehmer bei großen Tagungen, als auch das Restaurant GRIEN und das Rokoko-Schlösschen. Darüber hinaus bietet er einen umfassenden Außer-Haus-Catering-Service. Zudem offeriert er Kochkurse, zum einen für Privatpersonen, die unter professioneller Anleitung ein Menü kreieren, das abends dann den geladenen Gästen serviert wird, zum anderen für Unternehmen, als teamfestigenden Event, in Zusammenarbeit mit dem CCS, unter dem Titel „Cooking in Conference“  und betont: „Auch für private Feste ist das GRIEN eine ideale Plattform, der Individualität sind keine Grenzen gesetzt, man kann sich voll auf seine Gäste und das Feiern konzentrieren, wir machen den Rest“.

Wolfram Hub sieht das Congress-Centrum für die Zukunft nun gut gerüstet. „ Mit dieser neuen Struktur können wir unser Einzugsgebiet erheblich ausweiten.“. Zudem haben sich die Ansprüche der Tagungsteilnehmer geändert, hoher Erlebniswert über die eigentliche Veranstaltung hinaus ist gefordert. Hub freut sich, dass es nun richtig vorangeht. „Die Aktivitäten für das Stadtjubiläum 2012 und ganz besonders natürlich die Erweiterung des Parks im Rahmen der Landesgartenschau 2014 sind ein Glücksfall für das CCS und steigern die Attraktivität des Standorts Schwäbisch Gmünd erheblich. Wir gehören mit der neuen Gastronomie nun zu einem der leistungsstarken Anbieter der Kongress-Region Stuttgart und wenn das neue Hotel kommt, können wir auch überregional mitreden“.

 

 

Congress Centrum Stadtgarten mit Höchstwertung ausgezeichnet

Im Rahmen einer umfassenden Prüfung durch das DeGefest Institut Mannheim hat das Congress Centrum Stadtgarten in Schwäbisch Gmünd alle Forderungen erfüllt, um in die höchste Kategorie „Premium“ eingestuft zu werden.

Dieses Institut prüft im Auftrag der DeGefest ( Deutsche Gesellschaft zu Förderung und Entwicklung des Seminar- und Tagungswesens ),der einzige branchenübergreifende Expertenverband der Seminar- und Tagungswirtschaft, mittels eines umfangreichen Fragenkatalogs und einer persönlichen Besichtigung durch ein Prüferteam alle relevanten Kriterien und Standarts einer Tagungsstätte. Dabei geht es sowohl um die harten Faktoren- also bauliche, technische und die Atmosphäre beeinflussende innenarchitektonisch-gestalterische Merkmale- als auch die weichen Faktoren- hier vor allem um die Service- und Dienstleistungsqualität. Die Klassifizierung erfolgt nach einem Punkteschlüssel in eine der Kategorien „Classic“, „Business“ oder- die höchste Qualitätsstufe- „Premium“. Eine Urkunde sowie eine Plakette bestätigen die Prüfung. Damit ist eine verlässliche Qualifizierung auf Basis mess- und zählbarer Angaben gegeben, die den Veranstaltern von Kongressen, Tagungen und Seminaren ebenso wie den Organisatoren von Unternehmensevents eine starke Entscheidungshilfe an die Hand gibt, um die Eignung einer Tagungsstätte für ihre Ansprüche klar zu bewerten.

Besonders erfreut zeigte sich Wolfram Hub, der Geschäftsführer des Congress Centrums Stadtgarten, dass die Maximalpunktezahl 100 von 100 möglichen vom CCS erreicht wurde.

„Das ist für unser Haus und unser Team eine schöne Bestätigung und zugleich Ansporn, noch besser zu werden!“  

www.degefest.de

 

 

Düsseldorf/ Schwäbisch Gmünd, 19. April 2010: Gewinner des EVVC Awards 2010

 

Congress Centrum Stadtgarten Schwäbisch-Gmünd erhält Auszeichnung für den Umbau seiner Saalbeleuchtung

Anlässlich seiner Jahreshauptversammlung in Düsseldorf verlieh der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V.(EVVC) am Abend des 19. April 2010 bereits zum vierten Mal die EVVC Awards.
In der Rubrik „CSR/ Ökologie" ging der Preis an das Congress Centrum Stadtgarten Schwäbisch Gmünd für den, unter dem Projekttitel „Licht für die Zukunft" geführten, nachhaltigen Umbau seiner Saalbeleuchtung.

Um die Unterhaltskosten der Saalbeleuchtung sowie die Anschaffungs- und Umbaukosten so niedrig wie möglich zu halten und gleichzeitig den CO² Ausstoß wesentlich und dauerhaft zu senken, wurde die gesamte Beleuchtung im Saal auf LED umgerüstet. Die vorhandenen Leuchtenkörper wurden dabei behalten, um keine Umbaukosten für die Saaldecke zu generieren. Insgesamt wurden 210 Stück 250 W Halogen E 24 Leuchten durch 210 LED-Leuchten im gleichen Gehäuse ersetzt. Rechnerisch erspart die Umrüstung bei angenommenen gleichen Strompreisen in 10 Jahren ca. 300.000 Euro und 780 Tonnen CO² Ausstoß.

Professor Dr. Gerd Schwandner als Sprecher der Jury: „Hochgradig technisch innovativ ist der Austausch/ Einsatz von LED-Leuchten im selben Gehäuse. Das Konzept besticht durch seine spektakuläre Wirtschaftlichkeit. Zusätzliche Effekte entstehen durch eine geringere Kühllast und den minimalen Wartungsaufwand – vorbildlich!"

 

Die EVVC Awards – Konzeption und Bewertung

Die Verleihung der EVVC Awards erfolgte nun im vierten Jahr in Folge unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Helmut Schwägermann von der Fachhochschule Osnabrück im Auftrag des EVVC.

Um den unternehmerischen Mut der Veranstaltungshäuser auszuzeichnen und ihre organisatorischen und kreativen Fähigkeiten zu würdigen, wird der EVVC Award – Beste Eigenveranstaltung vergeben. Hierbei wird auch auf die Risikobereitschaft der Center und die mit der Veranstaltung erzielten Effekte Wert gelegt, da es gerade in der heutigen Zeit wichtig ist, sich mit neuen Ideen, Innovation und Mut gegenüber seinen Konkurrenten auf dem Markt abzuheben. Der Preis für die beste Eigenveranstaltung soll zukunftsorientiertes Handeln auszeichnen und eine Plattform zum Ideenaustausch darstellen. Kriterien wie Besonderheit der Konzeption, Ergebnis bei der Umsetzung der Eigenveranstaltung, Wirtschaftliche Effekte sowie Marketingwirksame Effekte werden von der Jury nach einem festgelegten Schema bewertet, um so eine Vergleichbarkeit der Einreichungen zu gewähren.

Auch die Bewertung der Einreichungen zum EVVC Award Corporate Social Responsibility in seinen zwei Ausprägungen Ökologie und Soziales erfolgte nach festgelegten Kriterien. Hier schlugen zu Buche der Innovationsgrad und die Originalität der Idee, der wirtschaftliche Nutzen der Idee, der Imageeffekt und die Öffentlichkeitswirkung sowie die ökologische oder gesellschaftliche Relevanz.
Diese neue Kategorie des Awards unterstreicht die besondere Rolle, die der Verband dem Thema Nachhaltigkeit zuschreibt. Er möchte damit Anstrengungen und besonderes Engagement im Bereich der sozialen Verantwortung und Ökologie, der Gesellschaft und Natur gegenüber auszeichnen und fördern.

www.award.evvc.org
www.evvc.org

 

Der EVVC

Der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) repräsentiert über 600 Veranstaltungszentren, Kongresshäuser, Arenen und Special Event Locations jeder Größenordnung in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und weiteren angrenzenden europäischen Ländern.
Neben diesen, durch rund 300 Mitgliedsbetriebe vertretenen Häuser, ergänzen persönliche Mitglieder aus der Veranstaltungswirtschaft, Ehrenmitglieder sowie rund 70 Partnerunternehmen das breite Spektrum des Verbandes und machen den EVVC so zum vielseitigsten Kommunikationsnetzwerk der Branche.